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Ortstermin der FAGI in Mittelfranken: Vielversprechende Modelle im Bereich Übergangsbegleitung Frühförderung-Grundschule sowie Schulbegleitung

26.07.2021 | CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag

Abgeordnete der vier in der Fraktionsübergreifenden Arbeitsgruppe Inklusion (FAGI) vertretenen Fraktionen (CSU, Bündnis 90/Die Grünen, FW und FDP) haben sich im Nürnberger Land mit den wichtigsten Akteuren von zwei spannenden Modellprojekten getroffen und ausgetauscht.

Beim Projekt "Schulstarthelfer" geht es darum, dass ein Schulstarthelfer 50 bis 60 Kindern, die in der Frühförderung gezielte Unterstützung bekommen haben, beim Übergang in die Grundschule hilft. Im Sinne eines ganzheitlichen Ansatzes werden dabei auch die Familien miteinbezogen und mit Zustimmung der Eltern wichtige Informationen aus der Frühförderung an die Grundschullehrkraft kommuniziert, damit diese von Anfang an optimal auf das Kind eingehen kann.

Beim Projekt Pooling-Modell Schulbegleitung, das derzeit an Schulen in Mittelfranken durchgeführt wird, ist nicht mehr ein einzelner Schulbegleiter für ein einzelnes Kind zuständig, sondern ein Pool von Schulbegleitern für eine bestimmte Anzahl an Kinder. So lassen sich verlässlichere und professioneller Strukturen schaffen, die am Ende besonders den Schülerinnen und Schülern zugutekommen.

Bei beiden Modellprojekten waren sich alle Beteiligten über deren großen Mehrwert einig. Auch wenn eine abschließende wissenschaftliche Evaluation noch aussteht, kann als Fazit des fruchtbaren Austausches festgehalten werden, dass beide Projekte wirklich Modellcharakter für ganz Bayern haben können.

Dazu der Vorsitzende der FAGI und CSU-Bildungspolitiker Norbert Dünkel: "Es freut mich sehr, dass derzeit so vielversprechende Modellprojekte laufen. Der große Einsatz der daran Beteiligten zeigt, dass die Projekte bestehende Bedürfnisse aufgreifen und einen wichtigen Beitrag leisten können, allen Kindern die schulische Förderung zukommen zu lassen, die sie brauchen. Unsere politische Aufgabe ist nun, die Fragen der künftigen Finanzierung verstärkt in den Blick zu nehmen."

Karl Straub, MdL

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