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Freistaat Bayern fördert Radwege im Landkreis Pfaffenhofen

04.05.2015 | MdL Karl Straub

Die Bayern radeln immer lieber, der Radverkehr nimmt in den letzten Jahren erfreulicherweise kontinuierlich zu. Bayern will diese Entwicklung nach Kräften unterstützen, beispielsweise durch den Bau von neuen Radwegen. Dazu gibt es jetzt vom Freistaat Bayern Programme zum nachträglichen Anbau von Radwegen an Bundes- und Staatsstraßen, die auf einer Bedarfsanalyse für Lückenschlüsse und notwendige Netzergänzungen beruhen.

Auch im Landkreis Pfaffenhofen werden weitere Fahrradwege durch den Freistaat Bayern gebaut. Darüber wurde der CSU-Landtagsabgeordnete Straub vom Bayerischen Innenminister Joachim Herrmann informiert. Aus dem Programm für den nachträglichen Anbau an Bundes- und Staatsstraßen werden im Landkreis Pfaffenhofen folgende Radwege gefördert: Engelbrechtsmünster – Landkreisgrenze; Raitbach – Einmündung PAF 9; Strobenried – Euernbach; Geisenfeld – Engelbrechtsmünster; Preinersdorf – Loipersdorf; östl. Fahlenbach; nördl. Holzhäuseln – Sünzhausen; Pörnbach – Raitbach. Das ist eine Baulänge von insgesamt rund 24 km, die Baukosten betragen dafür insgesamt 9,7 Mio. Euro. „Mit weiteren Radwegen werden die Verkehrsverhältnisse im Landkreis weiter verbessert, was vor allem auch eine Erhöhung der Verkehrssicherheit für die Bürgerinnen und Bürger mit sich bringt und unsere Heimat für Einheimische wie Gäste noch attraktiver macht“, so Straub. Oft müssten Radfahrer ohne Radweg auf der Staatsstraße fahren, wobei es immer wieder zu gefährlichen Situationen komme. In den Jahren 2015 bis 2019 wird der Freistaat Bayern über 200 Millionen Euro in den Radwegebau investieren. Straub betont, dass die Gemeinden wie bisher ihnen besonders wichtige Radwege in eigener Zuständigkeit bauen könnten, auch wenn sie wegen anderer Prioritäten nicht im staatlichen Radwegeprogramm enthalten seien. Dabei würden sie weiterhin mit den bewährten Förderprogrammen aus dem Finanzausgleichsgesetz unterstützt werden. Aber auch für die Fahrradnutzung im Alltag setze sich die CSU ein. So habe der Verkehrsausschuss im Bayerischen Landtag erst kürzlich auf Antrag der CSU beschlossen, den Bau von Fahrradabstellanlagen an Bahnhöfen voranzutreiben und sich für die Verbesserung der Fahrradmitnahme im Schienenpersonennahverkehr einzusetzen. „Weil uns die Sicherheit der Radfahrer am Herzen liegt, ist eine eigene Infrastruktur für Fahrräder besonders wichtig“, so Straub. Ziel der bayerischen Radwegeplanung seien zusammenhängende Netze. „Mit den jetzt bekannt gegebenen Maßnahmen wird dieses Netz wieder ein bisschen engmaschiger!“

Karl Straub, MdL

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