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Was tun wenn die Rente nicht reicht?

Armut erkennen und helfen!

15.12.2013 | Karl Straub

Die Ergebnisse, die durch die Presse gingen, sind alarmierend: Die Zahl der Rentner, die Grundsicherung im Alter erhalten, ist so hoch wie nie zuvor. Die gesetzliche Rente sichert für viele Ruheständler kaum das Nötigste zum Leben. Vor allem Frauen sind im Alter auf die Grundsicherung angewiesen.

Im gesamtbayerischen Vergleich liegt der Landkreis Pfaffenhofen mit einer Inanspruchnahme von 1,5 Empfänger/innen von Grundsicherung im Alter je 100 Einwohner/innen über 64 Jahre deutlich unter dem bayerischen Vergleichswert von 2,3. Doch Anno Heigl, Vorsitzender des VdK Pfaffenhofen, machte im Gespräch mit Landtagsabgeordnetem Karl Straub deutlich: Jeder Einzelfall in unserem Landkreis, in dem Grundsicherung beantragt werden könnte und dies aufgrund von Unkenntnis oder Schamgefühl nicht getan wird, ist ein Fall zu viel!
Was tun? Schnell umsetzbare Lösungen sind gefragt. Wichtig sei es, so Karl Straub, dass die Bürgerinnen und Bürger über ihre sozialen Rechte informiert sind. Nur wenn sie ihre Rechte kennen, können sie rechtzeitig die richtigen Anträge stellen.
Wichtig sei aber auch: Die Menschen, denen eine Grundsicherung zusteht, sollten sich auch nicht schämen, diese in Anspruch zu nehmen. Jeder Rentner, dessen gesamtes monatliches Einkommen durchschnittlich unter 758 Euro liegt, sollte prüfen lassen, ob ein Anspruch auf Grundsicherung besteht.

Gespräche mit Landrat Martin Wolf und Fraktionssprecher Reinhard Heinrich haben stattgefunden: Gemeinsam wird man auf allen zur Verfügung stehenden Kommunikationskanälen auf die Seniorinnen und Senioren zugehen, um die Probleme individuell zu lösen.

Karl Straub, MdL

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