Werkstattgespräch zu Physician Assistants
23.10.2026, 10:20 Uhr | Quelle: CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag
Physician Assistants (PA) sind aus der medizinischen Versorgung inzwischen nicht mehr wegzudenken: weder in unseren Arztpraxen noch in den Krankenhäusern in Bayern. Wie werden sie an Hochschulen in Bayern ausgebildet? Gibt es Bedarf zur Vereinheitlichung? Wie können PAs Ärztinnen und Ärzte entlasten und welche rechtlichen Rahmenbedingungen braucht es dafür? Über all diese Fragen diskutierte der Arbeitskreis Gesundheit, Pflege und Prävention unter Leitung von Bernhard Seidenath mit Vertreterinnen und Vertretern der Hochschulen, Ärzteschaft, Krankenhäuser, Berufsverbände und Ministerien.
Fakt ist: Das Interesse an dem noch jungen Berufsbild wächst: Bundesweit gibt es bereits rund 3.100 Physician Assistants und 5.500 PA-Studierende. Allein in Bayern bieten fünf staatliche Hochschulen und weitere private Studienanbieter entsprechende Studiengänge an. „Wir werden zweigleisig fahren müssen: einerseits auf eine bundesweit einheitliche berufsrechtliche Regelung hinwirken und andererseits gemeinsam mit den maßgeblichen Akteuren einen praxistauglichen Kompetenz- und Delegationskatalog erarbeiten. Das Ziel ist klar: mehr Rechtssicherheit zu schaffen, die Attraktivität des Berufsbildes zu stärken und Ärztinnen und Ärzte durch eine bessere Aufgabenverteilung wirksam zu entlasten“, betonte Seidenath.
