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Landkreis Pfaffenhofen erhält Förderung für das Projekt "Hauptamtliche Integrationslotsen"

08.01.2018, 10:17 Uhr | MdL Karl Straub

Seit dem Herbst 2015 engagieren sich im Landkreis Pfaffenhofen in allen Gemeinden viele ehrenamtliche Helfer im Asyl- und im Integrationsbereich. Ohne deren tatkräftiges Mitanpacken würde vieles im Bereich der Unterstützung für Asylbewerber nicht so gut gelingen. Sehr frühzeitig standen den ehrenamtlichen Asylhelfern in Bayern die ersten Ehrenamtskoordinatoren mit Rat und Tat zur Seite.
Jetzt baut Bayern seine Unterstützung für seine ehrenamtlichen Helfer im Integrations- und Asylbereich weiter aus: Mit dem Projekt „Hauptamtliche Integrationslotsen“ erhalten die vielen Ehrenamtlichen einen hauptamtlichen Ansprechpartner, gleich ob sie sich im Integrations- oder im Asylbereich engagieren. Die Integrationslotsen stellen eine zentrale Hilfe- und Anlaufstelle für Ehrenamtliche im Bereich Integration und Asyl dar und unterstützen und koordinieren im Landkreis Pfaffenhofen Bürgerinnen und Bürger, Initiativen, Verbände und Behörden bei ihrer Arbeit. Sie decken also sowohl Asyl- als auch Integrationsthemen ab. Der Freistaat reagiert damit auf den steigenden Bedarf im Bereich Integration, ohne das wichtige Aufgabenfeld Asyl zu vernachlässigen. MdL Karl Straub legt hierbei größten Wert darauf, dass die Integration, die den Steuerzahler auf allen Ebenen viele Milliarden kostet, denjenigen zugutekommen soll, die eine Bleibeperspektive haben. Integration bedeute für ihn in diesem Zusammenhang auch, den Menschen, die vorerst hierbleiben können, viele Chancen in Form von Sprachkursen, Praktika, Ausbildung, Arbeitsplätzen und zivilgesellschaftlicher Unterstützung zu bieten, damit ein gutes Rüstzeug besteht, wenn diejenigen wieder in ihre Heimat gehen und diese aufbauen müssen. Straub betont, genauso wichtig wie die Integration bleibeberechtigter Asylbewerber sei die freiwillige Rückkehr bzw. notfalls die Abschiebung abgelehnter Asylbewerber. Hier müssten die Bemühungen noch deutlich erhöht werden. Die nächste Bundesregierung müsse hier sehr konsequentes Handeln an den Tag legen, um tragfähige Lösungen zu finden und die Akzeptanz in der Bevölkerung zu erhalten.