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Berufsschule Pfaffenhofen wird Modellschule im Pilotprojekt "Industrie 4.0"

Förderung für die technische Ausstattung

17.10.2017, 09:19 Uhr | MdL Karl Straub

Das Bayerische Bildungs- und Wissenschaftsministerium fördert die Weiterentwicklung der technischen Ausstattung an siebzehn öffentlichen Berufsschulen im Rahmen des Pilotprojekts „Industrie 4.0“. Rund zwei Millionen Euro stehen dazu im Doppelhaushalt 2017/2018 bereit. Auch die Berufsschule Pfaffenhofen ist eine der Modellschulen für dieses Pilotprojekt. Das teilte Landtagsabgeordneter Karl Straub mit.
Berufsschulen hatten sich mit einem individuellen Konzept um die Teilnahme an dem Projekt beworben. Auf Basis der von den Schulen vorgelegten Konzepte und unter Berücksichtigung einer regionalen Verteilung ist die Berufsschule Pfaffenhofen eine von siebzehn Schulen, die in das Förderprogramm „Industrie 4.0“ aufgenommen wurden. Bildungsminister Dr. Ludwig Spaenle betonte: „Die zahlreich eingereichten Konzepte der Berufsschulen verdeutlichen: Berufliche Bildung findet in Bayern am Puls der Zeit statt. Unsere Berufsschulen bereiten junge Menschen bestmöglich auf die Anforderungen einer digitalen Berufswelt vor. Mit dem Projekt ‚Industrie 4.0‘ können wir die Schulen bei ihrer wertvollen Arbeit unterstützen.“ Der Freistaat trägt im Rahmen des Projekts 50 Prozent der förderfähigen Gesamtkosten für die technische Ausstattung, die andere Hälfte übernehmen die jeweiligen kreisfreien Städte oder Landkreise als Träger der beruflichen Schulen. Damit stehen rund vier Millionen Euro für neue technische Ausstattung der Schulen zur Verfügung. Zudem werden die Lehrkräfte an den Berufsschulen weiterqualifiziert. Hierzu werden eigens konzipierte Fortbildungen an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung (ALP) in Dillingen und an sogenannten ALP-Partnerschulen in den einzelnen Regionen gehalten.